Leistungen

So individuell wie Patienten und Krankheitsbilder, so individuell ist auch die Art der anzuwendenden Therapie. Alle Heilpraktiker-Leistungen sind Privatleistungen.

Sonderfall Osteopathie

Osteopathie hingegen wird bereits von vielen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Fragen Sie nach, ob auch Ihre Krankenkasse dabei ist. Gesetzlich versicherte Patienten benötigen für eine osteopathische Behandlung für die Leistungserstattung häufig eine private Verordnung ihres Arztes.

Gespräche und ausführliche Untersuchungen

Als heilkundliche Richtung, die immer den ganzen Menschen im Blick hat, stehen ausführliche Gespräche und Untersuchungen immer an erster Stelle bei meinen Behandlungen.

Ich bitte Sie daher, insbesondere für einen ersten Besuch in meiner Praxis ausreichend Zeit mitzubringen.

  • Osteopathie

    Unter Osteopathie werden befunderhebende und therapeutische Verfahren verstanden, die manuell, also mit den bloßen Händen des Behandlers, ausgeführt werden.

    Es gibt innerhalb der Osteopathie drei große Bereiche, die sich mit unterschiedlichen Körperbereichen beschäftigen:

    • viszerale Osteopathie – bei ihr stehen die Organe im Vordergrund
    • craniosakrale Osteopathie – hier geht es vor allem um den Bereich von Kopf bis Becken
    • parietale, strukturelle Osteopathie (Chiropraktik) – bei dieser Säule der Osteopathie stehen Kapseln, Bänder und Knochen im Zentrum der Behandlung, auch Chirotherapie kommt zum Einsatz

    An dieser Stelle wird schon deutlich, dass eine exakte Abgrenzung gar nicht möglich sein kann. Je nach dem Ergebnis der Anamnese wird festgelegt, in welche Richtung oder welche Richtungen osteopathisch behandelt wird. Und auch während der Behandlung sind die Grenzen fließend, da sich die Reaktionen des Körpers unter der Behandlung verändern können.

    Sehr gut für die Behandlung von Kindern und Säuglingen geeignet

    Als sanfte manuelle Methode bietet sich die Osteopathie besonders in der Behandlung von Kindern und Säuglingen an. Ich wende die Osteopathie bei folgenden Krankheitsbildern an:

    • Geburtstraumata
    • Schädeldeformitäten, Gesichtsasymmetrien
    • wiederkehrende Infekte der (oberen) Atemwege, Infektanfälligkeit
    • KISS/KIDD-Syndrom
    • Wirbelsäulen-/Becken-/Hüftfehlstellungen
    • vermehrtes Spucken, Sabbern
    • Koliken des Bauchraums, Verdauungsprobleme
    • Sprachstörungen, Saug- und Schluckstörungen
    • Störungen der Motorik/Feinmotorik
    • Kopfschmerzen
    • Entwicklungsverzögerungen

    Mehr Informationen zu den verschiedenen Ausrichtungen der Osteopathie finden Sie im Download-Center. Informationen zur Chiropraktik im nächsten Abschnitt.

    Hinweis zu den Anwendungsgebieten

    Was Osteopathie bewirken kann, hat Christian Lellek in der Sendung hr: service gesundheit an einem Fallbeispiel erläutert:

  • Chiropraktik

    Die manuelle Kunst des Behebens von Wirbel- und Gelenkblockaden. Keine Angst vor dem knackenden Geräusch: Manchmal kann es notwendig sein, einen Wirbel oder ein Gelenk wieder in seine normale Stellung zurückzubringen. Denn die Funktionsfähigkeit des Körpers kann nur bei optimaler Position aller Gelenke ein gesundes Leben gewährleisten.

    Vielfältig einsetzbar

    Aber auch Beschwerden an Organen, Muskeln, Sehnen und Bändern, wie auch an Nerven oder deren Einzugsgebieten können eine chiropraktische Behandlung notwendig machen.

    Ein ausgebildeter Chiropraktiker kann nach dem Erstgespräch mittels Visualisierung und Tastvermögen Fehlstellungen am Körper feststellen und mit einer erlernten manuellen Technik korrigieren. Dort, wo es Sinn macht, setze ich auch osteopathische (sanftere) Techniken ein. Die Behandlung von Kindern und Säuglingen erfolgt ausschließlich osteopathisch.

    Aber das „Knacken“ …

    Die Korrektur mittels Impuls erfolgt zielgerichtet, schnell und meistens schmerzlos. Das bekannte „knackende“ Geräusch ist vielen Menschen unangenehm, doch es ist nicht gefährlich. Allerdings sind Kontraindikationen zu beachten. Es kann in einzelnen, seltenen Fällen nach einer solchen Behandlung zu Komplikationen kommen, die der erfahrene Chiropraktiker einzuschätzen weiß und dementsprechend zu vermeiden sucht.

    Aber: Keine Angst vor dem knackenden Geräusch! Viele Menschen haben sogar Angst vor dem chiropraktischen Eingriff. Diese Angst ist jedoch unnötig, wenn man die Therapieform etwas genauer beleuchtet. Denn was passiert dabei?

    Verklebungen werden gelöst

    Wenn durch den schnellen Impuls eine Blockade in der Wirbelsäule gelöst wird, entsteht das knackende Geräusch dadurch, weil sich Adhäsionen („Verklebungen“) lösen.

    Fälschlicherweise wird oft von „Knochenreiben“ oder sogar „Knochenbrechen“ berichtet. Dies ist jedoch überhaupt nicht der Fall. Der Wirbel wird aus seiner verschobenen Position in seine ursprüngliche, richtige Position zurückbewegt. Gewusst wie halt …

    Behandlung wörtlich genommen

    Der ausgebildete Chiropraktiker (in Deutschland dürfen übrigens nur Heilpraktiker oder Ärzte Chiropraktik ausüben) kann über ein Erstgespräch, eine Untersuchung und viel Tastvermögen neben dem Visualisieren (d. h. der genauen Betrachtung des Körpers in Bezug auf die genannten Beschwerden) des Problems feststellen, welche Abschnitte der Wirbelsäule betroffen sein könnten.

    Es erfolgen manuelle Griffe und Techniken, um die Fehlstellungen zu beheben. Meist sind nur wenige Sitzungen (in der Regel ein bis vier Sitzungen) notwendig, um eine Behandlung zu vollenden. Manch eine Position ist für den Patienten dabei unangenehm, daher ist der erfahrene Chiropraktiker immer bemüht, den Vorgang rasch ablaufen zu lassen.

    Bei welchen Beschwerden ich Chiropraktik einsetze …

    Klassische Einsatzgebiete sind Blockaden von Wirbelsäulenabschnitten und Gelenken, die durch Fehlbelastungen, Verletzungen von Muskeln, Sehne und Kapsel-Bandapparat entstanden sind. Aber auch Schreck, akustische, optische und thermische Reize sowie psychische Faktoren können eine Blockade hervorrufen.

    Erkrankungen von Nerven können ihren Ursprung in einer Blockade der Wirbelsäule haben, aber auch erkrankte Organe, die über Nervenverschaltungen (Reflexbogen) Schmerzen am Bewegungsapparat auslösen können.

    … und bei welchen nicht

    Ungeeignet ist diese Therapie bei einer Reihe von Nebendiagnosen, die der Chiropraktiker kennt, wie z. B. Schwangerschaft, Tumoren, Durchblutungsstörungen, Einnahme von blutverdünnenden Mitteln, Embolien, akuten Bandscheibenschäden. Es können Nebenwirkungen der Behandlung auftreten, die meist harmlos sind und von alleine wieder verschwinden. Die nahezu „sagenumwobenen“ Risse von Gefäßen, Schlaganfälle und Verletzungen von Nervengeweben kommen seltenst vor. Der erfahrene Chiropraktiker wird im Vorfeld alle körperlichen Bedingungen klären und seine Therapie dementsprechend anpassen.

    Gerne können Sie sich diesen Text als pdf aus dem Download-Center herunterladen.

  • Ohrakupunktur

    Die Ohrakupunktur ist eine Art Reflexzonentherapie am Ohr. Die chinesische und die französische Ohrakupunktur beschäftigt sich mit Punkten, die sich auf den ganzen Körper positiv auswirken können. Dabei orientiert man sich an der Embryodarstellung im Ohr als Modell. Vielerlei Beschwerden können hier unterstützend behandelt werden.

  • Pflanzenheilkunde

    In der Pflanzenheilkunde kommen althergebrachte Rezepte aus der Pflanzenwelt zur Linderung und Bekämpfung von Beschwerden als Urtinkturen, Tees, Tropfen oder Medikamente zum Einsatz.

  • Neuraltherapie

    Unter Neuraltherapie verstehen wir Injektionen bzw. Infiltrationen in die Haut oder unter die Haut mit entzündungshemmender Wirkung. Sie sollen Schmerzen lindern und den Stoffwechsel verbessern.

  • Intracutane Reiztherapie

    Hierbei werden über verspannter Muskulatur Quaddeln gesetzt. Gerne werden Triggerpunkte mit der intracutanen Reiztherapie behandelt.

  • Injektionstherapie

    Bei der Injektionstherapie werden Medikamente, die nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden können oder die schnell an Ort und Stelle Wirkung zeigen sollen, gegeben.

    Auch Vitalkuren können über Injektionen verabreicht werden.

  • Blutegeltherapie

    Blutsauger in der Naturheilkunde: Falls Sie jetzt an überhöhte Arztrechnungen oder dergleichen denken: Weit gefehlt! Vielmehr soll hier von Blutegeln die Rede sein, die aufgrund ihres Aussehens und charakteristischen Verhaltens zumeist keinen guten Ruf haben. Doch schon seit Jahrtausenden werden sie erfolgreich therapeutisch – z. B. in der Naturheilkunde – eingesetzt.

    Aufgewachsen auf einer Farm

    Für medizinische Zwecke verwendete Blutegel (lat. hirudo medicinalis) sind kleine wurmähnliche Tiere, die in Farmen aufgezogen werden und als medizinische Produkte gehandelt werden. Folglich sind sie frei von gefährlichen, ansteckenden Keimen oder übertragbaren Krankheiten. Daher bekommt man sie – wie andere Medikamente auch – stets mit einem „Beipackzettel“. Im Rahmen der darin beschriebenen Indikationen werden sie dann eingesetzt.

    Vielfache therapeutische Wirkung

    Ihre therapeutische Wirkung resultiert dabei nicht nur aus der von ihnen gesaugten Blutmenge (ca. 5–10 ml pro Egel). Vielmehr ist der Speichel des Egels für den positiven Effekt verantwortlich: Das Egel-Sekret (Hirudin) wird in die Bissstelle abgegeben, von wo aus es in tiefere Hautschichten eindringt. Dort veranlasst es den Körper, eigene Stoffe freizusetzen, die blutverdünnend und entzündungshemmend wirken.

    Der Patient selbst spürt während der Anlage der Egel lediglich ein leichtes Brennen oder Ziehen an der betroffenen Stelle. Nachdem der Egel seine „Mahlzeit“ beendet hat, fällt er von alleine ab und wird unschädlich gemacht, da er mit dem Blut des Patienten kontaminiert wurde. Innerhalb der nächsten 24 Stunden verliert der behandelte Patient weiterhin Blut an den Bissstellen – maximal das Zehnfache der bereits gesaugten Menge. Auch darin liegt ein therapeutischer Nutzen, da dieser Folgeeffekt mit einem langsamen Aderlass zu vergleichen ist, der eine Blutneubildung zur Folge hat. Während dieser Zeit wird der Patient mit geeigneten Verbänden versorgt.

    Kleine Nachwehen

    Die größtenteils schmerzfreie Behandlung zieht ein Hämatom („blauer Fleck“) nach sich, das durch das Egelsekret entsteht und über mehrere Tage zu sehen ist. Ein Jucken oder Brennen sowie eine Rötung an der Bissstelle sind Zeichen für die Heilwirkung. Sie sind deswegen keineswegs unerwünscht, sondern zeigen vielmehr an, dass die positiven Reaktionen auf die Therapie noch immer andauern. Dies ist bis zu drei Wochen nach Anwendungsbeginn möglich.

    Genaue Regeln zur Anwendung

    Eine Blutegeltherapie darf nicht ursächlich angesetzt werden: Sie dient vielmehr der Linderung begleitender Beschwerden und führt daher zu längerfristigen, beschwerdeärmeren Intervallen. Einsatzgebiete sind somit z. B. Krampfadern, Hämorrhoiden, Thrombosen, Abszesse, Sportunfälle, Unfallfolgen, rheumatoide Erkrankungen, Arthrosen und deren begleitende entzündliche Prozesse, Schleimbeutelentzündungen, Tennisellenbogen sowie Bluthochdruck und Lebererkrankungen.

    Eine Blutegel-Therapie sollte bei Patienten mit Psychosen, Hysterien, starken Allergien, Blutgerinnungsstörungen oder Diabetes sowie bei Marcumar-Patienten nicht erwogen werden. Die Anwendung darf erst nach einem ausführlichen Gespräch und einer fachkundigen Beratung vorgenommen werden.

    Gerne können Sie sich diesen Text als pdf aus dem Download-Center herunterladen.

    Artikel von Christian Lellek – erschienen am 12. August 2011 in der Hofheimer Zeitung

  • Baunscheidt-Verfahren

    Das Baunscheidt-Verfahren ist ein Hautreizverfahren. Hierbei wird die Haut mit einem Nadelkörper und einer Tinktur oberflächlich behandelt. Ziel soll eine Mehrdurchblutung und Behandlung der Head‘schen Zonen sein, die wiederum auch auf Organe Einfluss haben können.

  • Magnetfeldtherapie

    Bei der Magnetfeldtherapie wird der Patient einem Magnetfeld ausgesetzt. Diese Therapie kann hilfreich bei Wundheilungsstörungen, degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparats und der Wirbelsäule sowie bei Knochenbrüchen oder Migräne sein. Hier kann es zu Stoffwechselerhöhungen tief im Gewebe und sogar auf Zellebene kommen.

    Weitere Informationen finden Sie im Download-Center.

  • Bioresonanztherapie

    Bioresonanz ist ein biophysikalisches Diagnose- und Behandlungsverfahren. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass jede Körperzelle, aber auch jede Substanz (z. B. Allergene, Viren, Bakterien etc.) bestimmte Frequenzmuster aufweist. Da der biophysikalische Bereich anscheinend dem biochemischen übergeordnet ist und ihn steuert, setzt Bioresonanz auf einer ursächlicheren Ebene unterhalb der Symptombehandlung an. Sie eignet sich vor allem bei Allergien und chronischen Erkrankungen.

    Bioresonanz ist übrigens für Mensch und Tier geeignet.

  • Schröpfglastherapie

    Schröpfen – zum Wohle der Gesundheit: Eine traditionelle Therapie in der Alternativmedizin erlebt zurzeit eine Renaissance: Das Schröpfen. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes „ausleitendes Verfahren“, bei dem körpereigene Stoffe stimuliert werden und zur Selbstheilung beitragen.

    Die Anfänge

    Die Schröpftherapie gehört zu den ältesten Behandlungsmethoden der medizinischen Geschichte. Sie stammt ursprünglich aus China wie beispielsweise auch Akupunktur und Akupressur. Auch aus dem klassischen Altertum – sowohl von den Griechen als auch von den Ägyptern – sind derartige Techniken überliefert.

    Gewusst wie …

    Man unterscheidet drei Arten des Schröpfens: trockenes Schröpfen, die Schröpfmassage und blutiges Schröpfen. In allen Fällen wird dabei über Hautreflexzonen, den Head-Zonen, auf organische Beschwerden eingewirkt. Auf diese Weise können Verhärtungen im Hautgewebe, in Muskelansätzen und in Muskeln sowie Schmerzen durch Verspannungen nebenwirkungsfrei behandelt werden.

    Die Behandlungsdauer beträgt ca. 15–20 Minuten.

    … und wogegen

    Ich wende die Schröpftherapie bei folgenden Beschwerdebildern an: Muskelerkrankungen (Prellungen, Tennisellenbogen, Hartspann u. a.), Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen und Migräne, Gelenkerkrankungen (auch rheumatischen Ursprungs), Wirbelsäulenerkrankungen und Nervenschmerzen.
    Ungeeignet ist diese Behandlungsmethode jedoch bei Schwangeren und bei Patienten, die an Tuberkulose, Tumorerkrankungen, Epilepsie, Lymphödemen oder Venenschäden leiden.

    Gerne können Sie sich den obigen Text als pdf aus dem Download-Center herunterladen.

    Artikel von Christian Lellek – erschienen am 1. Juni 2018 in den Krifteler Nachrichten

  • Einsatz homöopathischer Mittel

    Wenn homöopathische Mittel eingesetzt werden, so werden Globuli, Tropfen, Injektionen oder Tabletten verabreicht. Nach dem „Vater der Homöopathie“ Hahnemann sollen sie ihre Wirkung entfalten, indem sie „Gleiches mit Gleichem bekämpfen“. Mischpräparate kommen ebenfalls zum Einsatz.

Behandlungskosten

Die Kosten für die Behandlung werden nach den Ziffern der Gebührenordnung für Heilpraktiker berechnet (GebüH).

Die privaten Krankenversicherungen (Vollprivat, Beihilfe und Zusatzversicherungen) übernehmen die Kosten abhängig vom individuell abgeschlossenen Vertragsverhältnis.

Untersuchung, Beratung und geleistete Tätigkeiten werden nach Aufwand berechnet.

Der Preis für einen Behandlungstermin bewegt sich in der Regel zwischen EUR 40 und EUR 90.